Freitag, 3. oktober 2008

Hallo liebe Leser und Freunde,

meine neue Website geht in ein paar Tagen online.
Allerdings werde ich
www.babak-saviz.de so langsam, aber sicher von der "Bildfläche" verschwinden lassen.

Ihr findet mich dann unter www.sepher.de .
Warum gerade "Sepher", fragt ihr euch bestimmt ?
Das werde ich auf der neuen Website ausführlich erklären.
Auf der neuen Onlinepräsentation findet ihr natürlich Poesi, Lyrik und Berichte.
Aber auch andere interessante Dinge werde ich miteinbauen.

Laßt euch einfach überraschen.
Wird eine Weile dauern, bis ich melde ...


Bis dahin ...

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Donnerstag, 7. august 2008


Das Wetter spielt hier verrückt, meine Arbeit ist echt anstrengend und mein Geist erschöpft.
Also, was macht man da ? Na klar : Urlaub.
Ich denke, jeder verdient mal ein wenig Abwechslung.
Zumindestens einmal im Jahr.
Ansonsten wird man ja völlig bescheuert hier : Nur Streß, Arbeit und Action.

Erst fahre ich mit meiner Tochter auf einem Bauernhof, und wir sehen uns die Tiere an, spielen und übernachten im Heuschuppen und lassen es und gut gehen.

Danach fliege ich nach Spanien (meine Zweitwahlheimat) und werde dort den Roman "Dejàvu Emily" beenden, so wie es mir nur möglich ist.
Erst Mitte September kehre ich zurück und werde eine neue Website erschaffen, die noch ansprechenden werden soll.

Bis dahin aber werde ich mein Leib und Seele eine Pause gönnen.

Ich wünsche euch bis dato alles Liebe und alles Gute.

Babak




von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Samstag, 19. juli 2008

„Kurden sind keine Menschen…“

 

…sagte mir ein türkischer Staatsbürger ganz offen ins Gesicht.


Ich war vorgestern zum Kindergartenabschiedsfest von meiner Tochter.

Dabei wurden die Kinder und Eltern gleichermaßen teils sehr belustigend unterhalten.

Unter den Eltern war auch ein türkisches Paar.
Die Frau natürlich total schweigend und in einem Kopftuch verhüllt.


By the way : Ich frage mich, warum diese Elternpaare ein rein christliches Kindergarten aufgesucht haben? Wenn sie ihre Religion gerne ausüben möchten … bitte: Es gibt auch staatliche Kindergärten.

Ich bin zwar auch ein Zarathustriner, aber meine Exfrau arbeitet nun genau dort, und ich bin zudem mit den Werten der Christen einverstanden und akzeptiere/toleriere die Geflogenheiten.

Auch deswegen, weil ich mich als ein Gast hier in Deutschland empfinde und mich anpassen möchte.


Dazu gehört auch: kein Kopftuch, welches ich als eine religiöse Symbol der Unterdrückung und als eine Infamie dieser Gesellschaft halte.

Ich habe da meine Probleme damit, wenn ein Staat oder Religion zwangsweise vorschreiben möchte, wie sich der Mensch anzuziehen habe.


Gut, zynisch wollen wir sein und tolerant weiterhin.

Nur vorsichtig und umsichtig in jeder Lage, damit die Kultur anderer Länder nicht von einer intoleranten Religiosität unterminiert wird.

Also, nun saß ich dort, nur ein Stuhl von den beiden türkischen Staatsbürgern (Was ich dann ja erfuhr) entfernt.

Freundlich lächelten wir uns an und ich fragte den Herrn, woher er stamme.

Er meinte aus der Türkei.

Ich fragte dann, weil ich auch einige kurdische Türken kenne:

“Türkei. Sind Sie vielleicht ein Kurde, da ich einige kenne.“

„Nein, nein. Das ist eine blöde Frage. Es gibt keine Kurden in der Türkei. Nur Türken. Kurden sind keine Menschen, schlimmer als Tiere. Sie gehören nicht zu uns. Müssen am besten alle vernichtet werden.“


Ich nickte und antwortete kühl: “Meinen Sie? Ich bin damit nicht einverstanden. Für mich gibt es erstens keine Unterschiede zwischen den Menschen, und doch kenne ich einige Kurden, die sich Türken nennen. Ihre Meinung teilte auch Adolf Hitler mit den Juden. Und es gibt doch auch Juden, die sich Deutsche, Amerikaner oder sogar Iraner nennen.“

Er schüttelten den Kopf und antwortete: „Sie sind Deutscher und können es wohl nicht verstehen, deswegen lasse ich es.“

„Nein, ich bin Perser.“

Dann schüttelte er noch heftiger den Kopf:“Ja, ja ihr Perser seid ohnehin Kurdenfreunde. Jetzt ist alles klar…“

 

Wir wurden von der nächsten Aufführung unterbrochen.

Für den Rest schauten wir eisig aneinander vorbei.

Ich habe auch andere türkischen Freunde, die zum Glück ein wenig weltoffener sind.

Ja, es stimmt schon, die kurdischen Vorfahren stammen aus dem Iran (medisches Reich) und sie haben sich seither mit den Perser vereint, eher sie in aller Richtung verstreut wurden.

 

Letztendlich egal, woher man stammen mag, aber kein Volk dieser Welt gehört vernichtet.

Kein Mensch gehört unschuldig getötet …

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Montag, 7. juli 2008


Wie einige Leser/in bereits wissen, arbeite ich an meinem dritten Roman „Deja vu, Emily“.  Die ersten 100 Seiten sind bereits überarbeitet und es soll ca. 200 – 250 Seiten umfassen.

Ich bin zuversichtlich, dass ich es bald beenden werde.

Ich habe vor, wenn mein Verleger Tordenfjord mitmacht, das Buch zum Dezember zu veröffentlichen.

 

Deja vu, Emily ist ein schöner und sinnlicher Roman um eine alte bezaubernde Dame, die sich an ihre Kindheit und Jugend in Frankreich erinnert.

Sie lernte einen jungen Mann kennen, der Jeromè hieß und eine unendliche große Liebe entstand.

Er starb im Krieg gegen die Deutschen 1940.

Sie konnte ihren Leben lang ihre große Liebe nicht vergessen. Sie erinnerte sich in ihren Träumen an ihn.

Dann viele Jahre später, als eine alte Frau lernt sie einen jungen Mann auf einer Schifffahrt kennen.

Und er konnte nicht wissen, wie sehr er, den jungen verstorbenen Jeromè ähnelte…

 

Der Roman wird aus der „Ich-Perspektive“ erzählt.

Viele Tagebucheinträge und Poesie verzaubern den Roman…

 

Gewidmet ist der Roman der mittlerweile verstorbenen „Emily“.

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Montag, 16. juni 2008


…gestern Nacht. Und es geht mir nicht aus dem Kopf.

Ich träumte:

 

Ich bin mit meiner Tochter auf einem Schiff nahe der Küste.

Es war ein beeindruckend großes Schiff.

Irgendwie sinkt das Schiff und alle Mensche schreien und sind in Panik.


Überall schießt das Wasser empor und droht allen zu verschlingen.

Ich nehme meine kleine Tochter und wir springen vom Board.

Ich wusste, ich muss zur Küste schwimmen. Die Küste ist nah.

Das Meer stürmte böse und ein Gewitter verdunkelte den Himmel.


Der prasselnde Regen schien wie ein hasserfüllter Schleier über mich herabzustürzen.

Meine Tochter klammerte sich an mich und einige Male tauchte sie unter, so dass ich immer wieder um sie kämpfte. Auch ich hatte Mühe mich über Wasser zu halten. Ich schluckte einige Male das salzige Wasser.


Ich atmete schwer und ich spürte Wut und Angst.

Dann aber besann ich mich plötzlich, aus welchen Gründen auch immer, und ich schwamm auf dem Rücken und meine kleine Tochter legte sich beruhigend auf meine Brust. Kein Wasser berührte sie mehr.


Sie lächelte zufrieden, und ich erreichte mit allerletzter Kraft die Küste, die nun einem Strand glich.

Der Himmel schien nun blau und keine Wolke mehr, kein Regen.

Ich erkannte dann meine Eltern, die dann auf mich zukamen und mich umarmten.

Meine Tochter spielte nun am Strand ganz glücklich.

Meine Mutter nahm mich ganz sanft in den Armen.

Und ich konnte einfach nicht aufhören zu weinen…

 

…dann wachte ich auf.

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Freitag, 6. juni 2008


Ich sehe seine Bilder, seine süßen Augen, sein unschuldiges Lächeln.

Ich sehe dann hinaus und erblicke die Sonne, die auf mir scheint.


Dann werde ich wütend und traurig zugleich.

Ein ungebändigtes Hassgefühl wallt in mir auf.

Hass auf den drogensüchtigen Vater, der seinen zweijährigen Sohn misshandelte und getötet hat.
Hass auf die Inkompetenz des Staates, der es nicht schafft, seine Kinder sorgfältig vor dem Bösen zu schützen.


Zehn Jahre Haft urteilte gestern ein Gericht.

Ich lache darüber, denn es klingt wie ein lächerlicher Hohn.

Ist dieses Strafmaß zu rechtfertigen? Kann man so eine Tat überhaupt mit Strafe belegen?
Nur der Allmächtige wird wissen, dass der Vater mit dem Gewissen leben muss, sein eigens Kind getötet zu haben. Soll er im Geiste ewig verbrennen.

 

Ich kann nicht verstehen, und ich kann nicht begreifen, wie ein Mensch zu so einer Tat fähig ist.

Wie kann man nur, ein unschuldiges kleines Kind Schmerz und Leid zufügen?

Gibt es eine Erklärung dafür?

Mögen die Fachleute darüber debattieren – für mich gibt es keine, ausser man ist eine böse Seele.

Hier helfen keine Therapien und keine "zehn Jahre Haft".
Meiner Meinung nach, soll er entweder ewig in eine kleine Zelle verdammt werden - für den Rest seines Lebens mit Bilder von Kevin sichtbar im Raume, damit er sich seiner Tat immer bewusst bleibt. Oder aber soll er dasselbe Leid erfahren...

 

Klingt radikal? Erklärt es den kleinen Kevin, der keine Chance hatte, so wie ich die Sonne zu genießen und darüber zu urteilen - weil er sich nicht wehren kann, weil er nie ein Kindergarten besuchen durfte, weil er nie eine Schule zu sehen bekommt ...

Mein Gott Ahura Mazda soll ihn aufnehmen und ihm die Sonne dort oben in Himmel schenken.

Mach es gut, kleiner Kevin…

 

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Dienstag, 20. mai 2008


Letzten Samstag wurde ich für eine Signierstunde in "Movie Planet" Flensburg eingeladen.  Movie Planet handelt mit Medien diverser Art und verkauft nun mitunter meine Bücher.

Also fuhr ich dann hin und der Betreiber M. Draht hatte für mich eine gemütliche Ecke eingerichtet.
Schon beim Betreten stand ein interessierter Leser am Eingang und begrüßte mich sehr freundlich.


Er bat mich, für seine Frau zu signieren.
Ich tat wie geheißen und trank noch eben einen Kaffee als immer mehr potentielle Leser mich besuchten.


Zugegeben: es waren diesmal nicht so viele wie beim ersten Mal, doch ich fand es einfach wunderschön, dass überhaupt Menschen aufgrund der Signierstunde zu mir kamen.

Denn ich bin ja ein „no Name“ Autor, wie man so schön sagt.

 

Ich bin sehr glücklich, dass immer mehr Leser mein Werk „Sag Persien…“ loben.

Ich danke hierfür.

 

Ich arbeite bereits an die nächste Signierstunde. Gebe ich demnächst Bescheid J





von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Donnerstag, 15. mai 2008

"Wie wunderbare wäre die Welt, wenn die Kindheit nie enden würde...", schrieb mal der Dichter Derwisch

Ich besuchte mit meiner Tochter einen Spielplatz am Hafen.

Das Wetter war einfach nur herrlich, die Sonne schien sanft und die Menschen schienen ständig zu lachen.

Ja, der Frühling ist unverkennbar auch hier in Deutschland angekommen.

 

So saß ich auf einem der unzähligen Sitzbänke, genoss die Sonne und beobachtete, wie meine bezaubernde und wunderschöne Tochter mit viel Elan und Energie herumtobte.

Dann sah ich sie, wie sie mit einem farbigen Mädchen lange spielte.

Irgendwann kam sie dann zu mir, nahm ihre neue Freundin mit und fragte mich, ob sie etwas trinken dürfte.
Ich gab beide etwas und die Mutter des kleinen süßen Mädchens nickte freundlich als Dankeschön.

 

Meine Tochter nahm ein paar Tropfen von der Wasserflasche und rieb es an dem kleinen farbigen Mädchen. Sie sagte dann:“Papa, die Farbe geht nicht weg?“

 

Oh, Mann.

Ich hatte nur gehofft, dass die Mutter es nicht mitbekommen hat.

Sie sagte das völlig unbedarft, als wäre es total natürlich.

Eigentlich hatte sie auch genug farbige Mitmenschen gesehen, deshalb sinnierte ich, warum fragt sie das gerade jetzt.

Aber so sind Kinder nun mal – sie denken sich sicherlich dabei nichts Böses.

Eher ich antworten konnte, verschwanden beide Richtung Piratenschiff und spielten vergnügt weiter.

 

Abends habe ich ihr eindringlich erklärt, dass jeder Mensch anders aussieht, aber doch sind wir alle gleich.

 

Ich wünschte, so würde jeder denken…


von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Donnerstag, 8. mai 2008


In der Stadt Shiraz, der Hochburg der Zarathustriner im heutigen Iran, predigte der islamfanatische Araberiraner Ayatollah Ali Chamenei.


Die Zuschauer, natürlich vom Staat bezahlt, da sonst ja keiner kommen würde, mussten sich unglaubliche Dinge anhören, die nur von Fremdherrschern zu erwarten sind.

Dieser von der Welt verhasste Mullah meinte sinngemäß, ihn würde übel werden, wenn er die Zeichen und Symbole in dieser Stadt sehe (damit meint er das Farahavar der Zarathustriner) und dies sei doch eine Beleidigung des Islams. Wer sei denn überhaupt Kurosh und diese Geschichte?

 

Bitte ??? Dieser Mann ist eine Beleidigung für das erhabene Persien! Nicht nur, dass diese verhasste islamische Regierung versucht das Grabmal des persischen Gründungsvater Kurosh zu vernichten, in dem sie mit Absicht ganz in der Nähe Wasserdämme errichten, sondern sie wollen jetzt auch noch die letzte ehrliche, monotheistische und humanistische Lehre der Perser denunzieren und vernichten :

Mit rassistischen Worten und purer Gewalt gegen das Volk.                


Diese Regierung kann nur noch mit Gewalt und Angst existieren.  
Diese iranische Regierung ist das Pseudonym vor Boshaftigkeit, Hass und schlechte Taten.

 

Oh meine Ahnen und Kurosh, steht endlich vom Grab auf und vertreibt diese Tyrannei, Unrecht und Fremdherrscher aus meinem geliebten Persien.
Was muss das persische Volk noch erleiden, damit diese fremden Mullahs endlich verschwinden?

von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen
Samstag, 3. mai 2008

Ja, ja. So geht es weiter. Am Samstag, den 17.Mai habe ich meine nächste Vorlesung. Interessanterweise ist es eine kleine DVDthek(oder auch Videothek), die mich kontaktierte.
Ich bin keiner von denen, die sagen :"Was ? keine Bücherei, kein Buchhandel ? Nö, gehe ich net hin ...".

Blödsinn. Selbst wenn es ein Kiosk sein sollte, so gehe ich gerne hin, um mein Buch vorzustellen. Es geht doch darum, den Menschen etwas näher zu bringen !
Noch schlimmer finde ich, wenn man als Autor oder Schriftsteller enorme Summen verlangt, damit man überhaupt erscheint. Okay, ein wenig Spesen wie z.B. Spritkosten und eine Tasse Kaffee wäre schon ganz nett, aber wenn ich höre, daß man nur des Geldes hingeht - schlimm !
Ein Ideologie zu vertreten bedarf keinerlei materielle Dinge !

Okay, habe wieder mal voll ausgeschweift :
Also Samstag 17.Mai von 17.00 - 18.00 Uhr
Signierstunde und ein kurze Vorstellung des Buches "Sag Persien, ich werde wieder kommen".

Ort : Movie Planet, Burgplatz in 24939 Flensburg.

Um zahlreiche (so zwischen 5 bis eine Million) Gäste werden erwartet :)





von Babak
Kommentar hinzufügen - Kommentare (0) - empfehlen

Meine Hompage

Kalender

Juli 2009
M D M D F S S
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31    
<< < > >>

Über diesen Blog

Erstellen Sie einen Blog auf de.over-blog.com - Kontakt - Nutzungsbedingungen - Missbrauch melden