Mittwoch, 23. april 2008


Zunächst einmal . Jep, Ich bin back. Wieder ist es mir erlaubt good old Germany in Flense zu betreten :)

Habt Ihr es auch gelesen? Über 2,5 Millionen Kinder leben in Armut und jeder fünfte in Deutschland ist Arm?!
Wahnsinn. Ich wusste wohl, dass die Armut insgesamt größer geworden ist - aber diese Zahl ist
erschreckend. Zumal man ja auch die Dunkelziffer mitberechnen muss.

Da sehe ich eine alte Frau, die den zweiten Weltkrieg erlebt, Kinder auf der Welt gesetzt, und ihr
Leben lang gearbeitet hat.
Und jetzt? Sie lebt in so ein Altersheim, bekommt eine Rente.

Muss davon die Miete bezahlen und die Medikamente. Es bleiben ihr 140 Euro für den ganzen Monat?

Sie weinte im Interview gestern bei NTV.


Hey, good old Germany : ist das der Dank dafür, was Sie für dich getan hat?

Money Talks und die Kluft zwischen Arm und Reich wird hier immer größer…

 

No, no. Ich werde hier nicht alt, damit ich hier behandelt werde wie ein dummer nutzloser Mensch und in irgendein Altersheim weggesteckt werde mit ein paar mickrigen Euronen, die gerade mal für zwei Rollen Toilettenpapier ausreichen.

Vielleicht hat Castro auf Kuba noch ein Platz unter Palmen für mich, rauche dicke Havannas und trinke Havanna Club Rum.
Genieße die Sonne und Palmen und lasse von Hörigen die Palmenblätter um die Ohren wehen ;)

 

Zwar eine gute Idee, aber erst einmal nicht machbar – die Frage aber bleibt – wozu zahle ich Rentenversicherung?

 

Spare ich doch lieber mein Geld für die Zukunft, wenn das bei den hohen Kosten überhaupt möglich ist. 
Ich weiß nicht, das regt mich doch echt auf.

Besonders weil mir diese alte zierliche Frau wirklich leid tat…

 

von Babak
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Kommentare

Es gibt einen alten, philosophischen Spruch aus China, der 4000 Jahre alt ist:
"Das höchste Ziel eines Staates sollte sein, dass grauhaarige Menschen keine schweren Säcke über die Straße schleppen müssen."
Ich finde es richtig und gut, dass Steuern und Versicherungen an den Satt bezahlt werden, weil es immer ärmere und schwächere Menschen in einem Staat gibt und geben wird. Das sollte eine GEMEINSCHAFT tun.
Doch auch mir deucht es allmählich, dass sich der Staat immer weiter aus seiner Verantwortung dem Bürger gegenüber entzieht. Er verlangt immer mehr und leistet immer weniger.

Und was die Armen angeht ... da der Begriff "Arme" nicht sehr schön klingt, wurde der Begriff "Prekariat" entworfen. So kann man schön drumherum reden.
Noch schöner ist ja die Behauptung, dass es gar keine Armen gibt. Schließlich gäbe es ja eine Grundsicherrung, die Armut verhindert.

Worte können sehr geduldig sein, da sie sich nicht wehren können.
Kommentarnr.: 1 Gepostet von: Michael Führer (Website) am: 22.05.2008 19:26:20

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